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Gegenwind in und aus Stemwede

Wir sind der Meinung, wir brauchen  keine neuen Riesen-Windräder!

Glückwünsche! - Der aktuelle Kommentar von Rainer Wehdebrock

Die Stromproduktion für die Mülltonne kommt auch im schönen Stemwede voran.
Wegen fehlender Leitungen und nicht vorhanden bezahlbaren Stromspeichern, sind allein im Jahr 2015 bundesweit ca. 500 Millionen Euro für Strom ausgegeben worden, der erzeugt, aber nicht verbraucht wurde, da an bestimmten Tagen mehr Strom als benötigt produziert wurde.
Dadurch fällt der Börsenpreis und der Verbraucher muss die Produzenten wiedermal für die Differenz zum festgelegten Abnahmepreis vertragsgemäß entschädigen.
Also nicht nur eine Produktion für die Mülltonne, sondern die Produktion für die Mülltonne mit den immensen Entsorgungskosten von 500 Millionen Euro (vorsichtig geschätzt, andere Quellen gehen von weit über einer Milliarde Euro aus!) im Jahr 2015 (Tendenz steigend)!
- Glückwunsch an alle Betreiber

Durch die Tatsache, dass es sich bei den Vergütungen nach dem EEG und bei den Leitungsentgelten um gesetzlich verordnete Zwangsabgaben handelt, muss Dies die Produzenten das ja auch nicht interessieren.
Frei nach dem Motto: produzieren, verkaufen und vergessen bzw. produzieren, kassieren und nochmals kassieren!
- Glückwunsch an die Politik zu dieser grandiosen Energiewende!

Anmerkung:
In Zeiten, da der Populismus verstärkt in die politische Diskussionskultur Einzug hält, bleibt in diesem Fall zu betonen, dass wir uns hier nicht in Emotionen ergehen, sondern uns an konkrete Fakten halten!

Eine emotionale Herangehensweise würde wie folgt aussehen:

Schlagen wir dazu eine „Luftbrücke" nach Berlin, genauer gesagt zum Hauptstadtflughafen - hätte man die Verantwortlichen für diese Energiewende auch für den Bau des BER Flughafen eingesetzt, bestimmt wäre der BER schon seit 5 Jahren eröffnet.
- Es wäre ja egal, ob da nun Flugzeuge flögen oder nicht.

Als bevorzugten Kapitalgeber für diesen Unsinn käme natürlich dann auch nur die Deutsche Bank in Frage, damit auch Diese wieder auf die Beine kommt, und nicht auch noch, womöglich vom Steuerzahler, gerettet werden muss.
- Glückwunsch an die Deutsche Bank

Gegen die Tatsache, dass gewöhnlich leider niemand für diesen Unsinn geradestehen muss, hilft wohl nur die Ironie!
Gemessen an den 500 Mio. Euro nutzloser Stromausgaben im Jahr 2015, sind die Kostensteigerungen beim BER oder der Elbphilharmonie ja sowieso geradezu Peanuts.

Immerhin ist nun die Elbphilharmonie ja teilweise funktionstüchtig, teilweise fertig und sogar teilweise gelungen, den mindestens 11-fachen Preis nach neuneinhalb Jahren Bauzeit zahlen wir dafür doch gerne - oder nicht?
Was solls, reden wir nicht drüber!
- Glückwunsch nach Hamburg


Zahlemann und Söhne!
Bei der Energiewende und dem BER läuft es eben wie immer, der kleine Mann und seine kleine Frau, inklusive ihrer Nachkommen dürfen zahlen.

Wahlen in Sicht!

Tatsächlich geht unseren Mächtigen hinsichtlich vermehrter Wahlerfolge populistischer Organisationen und Personen nunmehr mächtig die Düse!

Reichlich spät wird jetzt nun doch bemerkt, dass die Energiewende tatsächlich nicht in die gewünschte Richtung läuft. Zur kurzfristigen Lösung nehmen wir also erst mal einen Kredit auf, das freut die Banken und die Vermögenden dieser Nation.
Diese Überlegung der Politik, die EEG Zwangsabgabe durch einen Kredit bei 6,5 Cent zu stabilisieren und später, in 20 Jahren (wenn die jetzt beschließenden Politiker nicht mehr zur Wahl stehen) diese Kredite mit den (dann erhofften) Überschüssen aus der EEG Umlage zu tilgen, erinnert uns doch eher an eine Bekämpfung der Symptome, anstatt an eine Heilung der Ursachen - womit wir Gefahr laufen, auch noch in das marode Gesundheitswesen ab zu schweifen!

Genug,
es bleibt die Hoffnung, dass bis zur nächsten Wahl die ein oder andere Erkenntnis, inklusive darauffolgender konkreter Handlungen erfolgt, da es sonst für die etablierten politischen Eliten böse Überraschungen bzw. Veränderungen geben könnte.

Glückwunsch wünscht VETO!


Thema: Stromproduktion in Deutschland

Die Stromproduktion in Deutschland mit 67.600 MW Nennleistung und Verbrauchsspitzen von 75.000 MW hauptsächlich in den Wintermonaten, ist schon jetzt nahe zu ausgeglichen. Gerade in den Wintermonaten liegt die Produktion der unsteten erneuerbaren Energien aber oft bei null (z.B. waren an 6 aufeinanderfolgenden Tagen im Febr. 2013 nur 140 MW verfügbar). Ohne eine preiswerte Möglichkeit der Energie-Speicherung, macht der weitere Ausbau keinen Sinn, es wird nur wesentlich teurer. (Prognostizierter KWh-Preis 1,50 € beim Power to Gas-Verfahren, also ein Verfahren, bei dem das Stromüberangebot in Gas umgewandelt wird, und somit gespeichert werden kann.) Wie erklärt man beispielsweise einem kleinem Betrieb mit 30.000 KWh Verbrauch den drastischen Strompreisanstieg der letzten 3 Jahre, wenn Wind und Sonne umsonst sind?

Sollte die Politik nicht besser zur freien Marktwirtschaft zurückfinden, anstatt die Energiewende mit planwirtschaftlichen Maßnahmen, beruhend auf Zwangsabgaben und undurchsichtigen Vergütungssystemen auf Kosten des kleinen Mannes durch zu boxen?

Auf öffentlichen Veranstaltungen zum Thema Energiewende bzw. Werbeveranstaltungen der Windenergie-Industrie erzählt man den Leuten, die Erneuerbaren, vor allem Wind- und Solaranlagen, produzieren preiswerten Strom. Mit einer Einschränkung: „Allerdings können diese nicht  in die Marktwirtschaft entlassen werden, weil sich sonst, ohne den Erlös aus der EEG-Zwangsumlage, keine Investoren mehr fänden.”
Sogar den Verbrauch von selbst erzeugtem Strom der häuslichen Solaranlage darf der private Erzeuger und Selbst-Verbraucher nun mit 4 Cent pro erzeugter Kilowattstunde noch-einmal bezahlen, obschon der Strom, wie gesagt, selbst erzeugt wurde - logisch? Ökonomisch? Gerecht?

Auch ohne Atomkraftwerke ist eine zuverlässige, saubere und preiswerte  Energieversorgung hinzubekommen. Es gibt bereits eine intakte Energieversorgung. Diese soll jetzt umstellen auf unstete, mit Risiken in der Versorgungssicherheit behaftete Energiegewinnung, die auch noch deutlich teurer wird. Das Management dieser riesigen Herausforderung, für die es weltweit kein Vorbild gibt, überlässt man der Politik und den damit verbundenen Interessengemeinschaften.
Wie so etwas dann konkret aussieht, zeigt sich leider ganz deutlich in der Hauptstadt, beim Versuch, den neuen Flughafen an den Start zu bekommen (erster genannter Eröffnungstermin: 2011), obwohl es weltweit viele funktionierende Flughäfen gibt. Von den Kosten, die bei diesem Flughafen auch vollkommen aus dem Ruder laufen, ganz zu schweigen.

Für das EEG und den besagten Flughafen wäre die beste Lösung: Abbrechen und neu anfangen, mit Leuten, die etwas davon verstehen.

Gerade verantwortliche Politiker sollten dann primär zuerst Problemlösungen vorstellen (Versorgungssicherheit, preiswerte Speicherung, Übertragungsverluste von Nord nach Süd, etc.) und nicht nur mit wohltönenden Worten daher kommen!

Die Schlagschatten großer WK-Anlagen werden von Anwohnern oft als sehr störend empfunden, genauso wie die Schatten- Simulation auf unserer Website etliche User stört.
Im Gegensatz zur echten WKA können Sie den Schattenwurf bei uns jederzeit nachhaltig abschalten. Wählen Sie bitte dazu aus der folgenden Liste den Eintrag „Schatten AUS"!


Noch ist dieses Bild eine Montage!
Veto
blickt bestürzt nach Levern.
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„Bürgerwindpark” wirft seine Schatten voraus!
VETO - Die Bürgerinitiative der Babbelage in Stemwede.Zu den großen Ungereimtheiten,

die mir gar nicht in den Kopf wollen, gehört z.B. die Haftungsumlage auf-der Stromrechnung.

Die bezahlte ich, weil erst die Windräder gebaut wurden,

bevor die Stromkabel gelegt wurden. Da sieht es oft finster aus, auf der Stromrechnung...  ->weiterlesen