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Gegenwind in und aus Stemwede

Wir sind der Meinung, wir brauchen  keine neuen Riesen-Windräder!

Aktuell: 14.03.2018

Das Gleiche lässt uns in Ruhe, aber der Widerspruch ist es, der uns produktiv macht.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Die Glaubwürdigkeit in Reinkultur! (Gedanken zu einem Besuch auf der ENERTRAG-Website - von Rainer Wehdebrock )

Das Gleiche lässt uns in Ruhe, aber der Widerspruch ist es, der uns produktiv macht“.(Johann Wolfgang von Goethe, Schriftsteller 1749-1832) Bild: Wikipedia

ENERTRAG ist glaubwürdig, ENERTRAG ist planvoll, ENERTRAG ist wirksam - so zu lesen ganz vorne auf der Website der Enertrag AG, jenes Unternehmens, das nun doch den „Bürgerwindpark" in der Babbelage mittels einer Normenkontrollklage möglich machen will.

Also glaubwürdig, planvoll und sogar echt wirksam - das sind ja super Infos!
Ob eine Kapitalanleger-Gesellschaft es wirklich nötig hat, damit jetzt unbedingt an exponierter Stelle auf der Website zu werben, darüber bin ich mir allerdings nicht so ganz sicher.  Das versteht sich doch wohl normalerweise, bei einer seriösen Aktiengesellschaft, von selbst - oder etwa nicht?

Interessanter sind da schon die Fakten:
Die Enertrag AG aus 17291 Dauerthal hat 667 Windkraftanlagen, 460 Mitarbeiter und erwirtschaftet 216 Mio Gesamtertrag/Jahr - das sind natürlich, im Vergleich zur Bürgerwindpark Babbelage West UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG bzw. der Bürgerwindpark Babbelage Ost UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG (beide aus Stemwede), tatsächlich, die großen Jungs, wie auch immer diese Burschen hierher kommen.

Wenn man dann auf der Enertrag-Website weiter liest, staunt man nicht schlecht darüber, dass diese Kollegen, nach eigenen Worten, ein wesentliches Problem der Energiewende schon 2013, zusammen mit Greenpeace, durch die Grundsteinlegung zur Einspeisung von Windgas ins nationale Energienetz, gelöst haben (wollen).
Allerdings bleibt die Beschreibung des erwähnten Einspeisesystems eher schwammig, es hört sich aber ganz so an, als könne dieses Gas in Flaschen erworben werden, in spezielle Autos getankt bzw. in Biogasheizkraftwerken beigemischt werden...

Wie dem auch sei, das klingt alles recht glaubwürdig, klar, in jedem Fall für die Anleger denen mindestens 4,5% - 5% Rendite aus der EEG-Umlage winken und genau so glaubwürdig wie die (Co2-)Emissions-Erfolge der Energiewende 2.0 - x.y, oder was auch immer noch kommen wird.

Mal im Ernst:

Die heimischen „Bürgerwindpark Babbelage West UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG bzw. der Bürgerwindpark Babbelage Ost UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG (beide laut Online-Handelsregister im Juli 2017 gegründet)" erhalten den Zuschlag für einen Bürgerwindpark, mit allen Vorteilen, die ein Bürgerwindpark im Vergleich zu professionellen Investoren hat, und trotz der Ratsentscheidung gegen dieses Gebiet strebt nun die Windmonsterbranche eine Normenkontrollklage gegen die Gemeinde an? Sollen denn die „Heuschrecken"-Investoren, die Bürgerwindpark-Projekte nach eigenen Aussagen „begleiten", wiedermal die Nutznießer der ganzen Aktion sein, in dem sie sich über einen, nach ausgiebigen Diskussionen und sorgfältiger Prüfung erarbeiteten, Beschluss schlicht hinwegsetzen und klagen?

Die Ungewissheit ob man Betroffener einer immer fragwürdigeren und doch ergebnislosen Energiewende ist, die bei den CO2-Emissionen einen kaum messbaren Erfolg zeigt, lässt unseinen letztenendes dann doch an der Glaubwürdigkeit des gesamten Systems zweifeln!

Selbstverständlich wird VETO! sich mit allen Mitteln in gewohnter Form gegen den Windpark wehren und wir hoffen bzw. gehen davon aus, dass die Gerichtsentscheidung bei der mittlerweile erreichten Fragwürdigkeit der sog. Energiewende die Rechtmäßigkeit der Gemeindeentscheidung bestätigt.

Ich als Landwirt kann mit meiner Hofstelle, die seit mehreren hundert Jahren vor Ort steht, nicht wie ein Storch oder ein Rotmilan in andere Gebiete auszuwandern.
Im Zweifel für die Anwohner, und nicht für die begleitenden „Heuschreckeninvestoren" aus Brandenburg!

Zum Schluss noch ein schönes Zitatt:
Es gilt, möglichst viel von unserem Erfolg an die Menschen vor Ort zurückzugeben"

Es stammt von Jörg Müller, Vorstandsvorsitzender der ENERTRAG AG und es ist ebenfalls auf der besagten Website zu finden:
Die Teilhabe möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger ist ENERTRAG seit Gründung ein zentrales Anliegen. Es gilt, möglichst viel von unserem Erfolg an die Menschen vor Ort zurückzugeben. Unter Ausschreibungsbedingungen braucht es bundesweit einheitliche Mindeststandards, um die hohe Akzeptanz der Windenergie auch in der Zukunft zu sichern. Nur damit wird die Fortsetzung der Energiewende gelingen."

Auf deutsch übersetzt könnte das auch heißen: „Ihr bekommt die Peanuts, wir bekommen den Rest, und das wird so lange fortgesetzt bis die nächste Spekulationsblase platzt." - muss es aber nicht, ist vermutlich glaubwürdig gemeint, wie schon gesagt.

Mein Tip:

Natürlich ist es schön und gut, dass es gilt „möglichst viel von unserem Erfolg an die Menschen vor Ort zurückzugeben".
Besser als zurückgeben ist allerdings: Gar nicht erst was wegnehmen!

P.S.

Übrigens,
stemweder Bürger können jetzt getrost VETO! unterstützen, die „Heuschrecken" kommen aus Brandenburg und nicht mehr aus der Nachbarschaft oder dem Bekanntenkreis.


 

Aktuell: 12.12.2017
Stemweder Bauausschuss knickt nicht ein: Anwälte drohen Lokalpolitikern


Kommentar von Rainer Wehdebrock zu den angedrohten persönlichen Schadenersatzforderungen an die Mitglieder des stemweder Gemeinderats

So langsam kann auch ein abseitsstehender Beobachter erkennen, worum es den angeblichen Klimarettern und Ökostromerzeugern geht. Sie wollen Profit machen!

Da scheint schon fast jedes Mittel recht.
Mit einem Schreiben der Anwaltskanzlei Klemm & Partner versucht man bzw. die Firma „Mühlheider Energieanlagen" und die „Bürgerwindgesellschaft Windpark Stemwede GmbH & Co.KG", nun die Gemeinderatsmitglieder unter Druck zu setzen - ich möchte hier ausdrücklich nicht von italienischen Verhältnissen sprechen, obwohl sich dieser Vergleich dem Einen oder Anderen vielleicht aufdrängen könnte.

Meine Hoffnung ist es jedenfalls, dass die Gemeinderatsmitglieder sich nicht von besserwisserischen Anwälten einschüchtern lassen, den eingeschlagenen Kurs im Gebiet Bockhornshorst halten, und die Gerichte im Fall der Babbelage den Sack zugeschnürt lassen.

Wenn man als Bauausschussmitglied Post vom Anwa

Die Schlagschatten großer WK-Anlagen werden von Anwohnern oft als sehr störend empfunden, genauso wie die Schatten- Simulation auf unserer Website etliche User stört.
Im Gegensatz zur echten WKA können Sie den Schattenwurf bei uns jederzeit nachhaltig abschalten. Wählen Sie bitte dazu aus der folgenden Liste den Eintrag „Schatten AUS"!


Noch ist dieses Bild eine Montage!
Veto
blickt bestürzt nach Levern.
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Das sieht nicht gut aus für die Leverner Bürgerinnen und Bürger!

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